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ZERO-Kurzbiografie von Heinz Mack

Heinz Mack, am 8. März 1931 im hessischen Lollar geboren, lebt und arbeitet in Mönchengladbach und auf Ibiza. Er studierte von 1950 bis 1956 Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf, wo er Otto Piene kennenlernte, sowie Philosophie an der Universität zu Köln. 1957 initiierte er zusammen mit Otto Piene die sogenannten „Abendausstellungen“, die jeweils nur für einen Abend in den Atelierräumen der zwei Künstler in der Gladbacher Straße 69 zu sehen waren. 1958 gründete Heinz Mack mit Otto Piene die Zeitschrift „ZERO“, die einer ganzen internationalen Kunstbewegung den Namen verlieh. Bis 1966 bildete er zusammen mit Otto Piene und Günther Uecker den inneren organisatorischen Kreis dieser Bewegung. 1964 war er zum ersten Mal in New York, wo er sich im Jahr 1966 für lange Zeit aufhielt, bevor er 1970 eine Professur in Osaka erhielt. Heinz Mack ist in allen künstlerischen Gattungen beheimatet: von der Malerei und Bildhauerei bis zur Kinetischen Kunst, Installationskunst und Kunst im Außenraum.

Weiterführende Literatur: Heinz Mack: Leben und Werk. Ein Buch vom Künstler über den Künstler / Life and Work. A Book from the Artist about the Artist, 1931–2011, Köln 2011

Foto: Maren Heyne

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ZERO-Kurzbiografie von Günther Uecker

Günther Uecker, geboren am 13. März 1930 in Wendorf, Mecklenburg, lebt und arbeitet in Düsseldorf. Nach einem Studium der angewandten Kunst in Wismar und später in Berlin/Weißensee siedelte er 1953 in die Bundesrepublik Deutschland über. Von 1955 bis 1957 studierte er an der Kunstakademie Düsseldorf, an der er dann von 1974 bis 1995 als Professor tätig wurde. 1958 nahm Günther Uecker an der 7. Abendausstellung „Das rote Bild“ teil, die von Heinz Mack und Otto Piene in der Gladbacher Straße 69 in Düsseldorf organisiert wurde. 1961 beteiligte er sich maßgeblich an der Gestaltung der Veranstaltung „ZERO: Edition, Exposition, Demonstration“ bei der Galerie Schmela in Düsseldorf. Anlass war die Präsentation der dritten Nummer der von Heinz Mack und Otto Piene herausgegebenen Zeitschrift „ZERO“. Ab dann bildete er bis 1966 mit Mack und Piene den inneren Kreis der internationalen Kunstbewegung ZERO. Ueckers künstlerische Tätigkeit reicht von der Malerei zur Objekt- und Installationskunst, vom Bühnenbild zur Performance und Kunst im Außenraum.

Weiterführende Literatur: Uecker, Ausst.-Kat. Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2015.

Foto: Maren Heyne

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ZERO-Kurzbiografie von Otto Piene

Otto Piene wurde am 18. April 1928 in Laasphe (Westfalen) geboren und starb am 17. Juli 2014 in Berlin. Nach zwei Jahren in München studierte er von 1950 bis 1957 Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf sowie Philosophie an der Universität zu Köln. 1957 initiierte Otto Piene zusammen mit Heinz Mack, den er an der Kunstakademie kennengelernt hatte, die sogenannten „Abendausstellungen“, die jeweils nur für einen Abend in den Atelierräumen der zwei Künstler in der Gladbacher Straße 69 zu sehen waren. 1958 gründete er mit Heinz Mack die Zeitschrift „ZERO“, die einer ganzen internationalen Kunstbewegung den Namen verlieh. Bis 1966 bildete er zusammen mit Heinz Mack und Günther Uecker den inneren organisatorischen Kreis dieser Bewegung. Ab 1964 lebte Otto Piene vorwiegend in den USA, wo er von 1968 bis 1994 am Center for Advanced Visual Studies (CAVS) am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge tätig war. Pienes Schaffen erstreckt sich von der Malerei bis zur Kinetischen Kunst, von den multimedialen Installationen bis zu den Performances und Sky Art Events.

Weiterführende Literatur: Ante Glibota, Otto Piene, o. O., Delight Edition, 2011, S. 693–704

Foto: Maren Heyne