ZERO foundation

x

Aktuelles

Museum Tinguely AHOY! Station: ZERO foundation
28. August 2021 bis 29. August 2021

Zum 25. Jubiläum lichtet das Museum Tinguely, Basel, die Anker und begibt sich im Sommer 2021 auf eine besondere Schiffsreise. Unter dem Titel „Museum Tinguely AHOY!“ macht sich das Museum auf einem umgebauten Frachtschiff auf den Weg und bringt die Kunst Jean Tinguelys (1925 – 1991) von Paris über Antwerpen und Amsterdam durch die Metropolregion Rhein-Ruhr rheinaufwärts bis nach Basel und zurück.

In Düsseldorf macht die MS Evolutie – das rund 40 Meter lange Schiff, das dem Projekt „Museum Tinguely AHOY!“ als fahrender Schauplatz dient – vom 28. bis 29. August 2021 im Medienhafen Station. Düsseldorf war ein wichtiger Bezugspunkt von Jean Tinguely – er stellte mehrfach in der Galerie Schmela aus, 1959 inszenierte er hier den Abwurf seines Manifests „Für Statik“ aus einem Flugzeug. Tinguely pflegte einen künstlerischen Austausch mit Freunden wie Heinz Mack, Otto Piene und Günther Uecker. Seine „motorisierte“ Kunst beflügelte einige kinetischen Arbeiten der ZERO-Gruppe.

Ausführliche Informationen über alle Aktivitäten zu „Museum Tinguely AHOY!“ finden Sie auf der Website: https://www.tinguely.ch/de/ahoy

Ausstellung an Bord der MS Evolutie – „Et tout ceci est vrai! Auf den Spuren Tinguelys zwischen Paris, Amsterdam und Basel.“

Die Präsentation nimmt Bezug zu den Stationen der Schiffsreise und geht den Spuren Tinguelys als Künstler, Reisender und Freund nach.

Kurator der Ausstellung: Giorgio Bloch

Online Tickets können über die Website des Museum Tinguely zwei Wochen vorher erworben werden.

Performanceprogramm im ZERO-Haus

Das Programm beinhaltet drei verschiedene Performances, der international renommierten Künstlerinnen Nevin Aladag (DE), Keren Cytter (IS) und Marie-Caroline Hominal (CH). Sie haben je ein neues Stück für das Projekt erarbeitet, die im Bezug zu den vielseitigen performativen Praktiken Jean Tinguelys ebenso wie zu der von ihm angestrebten Verbindung von Kunst und Leben stehen. Die drei Performances werden am Samstag, den 28. August 2021, um 15:00 Uhr, MS Evolutie, um 17:00 Uhr und 18:30 Uhr und 19:00 Uhr, ZERO-Haus, aufgeführt.

Den genauen Zeitplan und inhaltliche Informationen zu den Stücken finden Sie bitte unter: https://www.tinguely.ch/de/ahoy/veranstaltungen.html

Ausstellung im ZERO-Haus

Parallel dazu nimmt die ZERO foundation die Aktivitäten des Basler Museums zum Anlass eine kleine Präsentation von Fundstücken rund um die Beziehung zwischen Jean Tinguely und den Düsseldorfer ZERO-Künstlern zu zeigen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Tinguelys Präsenz in „ZERO Vol. 3“. Die Zeitschrift feiert 2021 ebenso ein Jubiläum: Sie erschien vor 60 Jahren im Rahmen der Veranstaltung ZERO. Edition, Exposition, Demonstration“ in und vor der Galerie Schmela am 5. Juli 1961.

Die Ausstellung ist vom 28. bis 29. August 2021, von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr, geöffnet.

Artist-Talk an Bord der MS Evolutie

Die ZERO foundation veranstaltet am Sonntag, den 29. August 2021, einen Talk auf dem „Tinguely-Schiff“. Der in Düsseldorf lebende Künstler Tomas Kleiner, inspiriert von Tinguelys legendären Abwurf seines Manifests „Für Statik“, entwickelte in Anknüpfung sein Projekt „Absprung“ am Düsseldorfer Rheinturm. Die Kuratorin der ZERO foundation, Romina Dümler, diskutiert Trennendes und Gemeinsames in der künstlerischen Praxis. In Erinnerung an Tinguelys legendärer und Mythen umrankter Aktion wird das Gespräch den Bogen der Bedingungen und Ausgangspunkte utopischer Kunst von damals bis heute umspannen.

Anmeldung für den Besuch auf dem Schiff exklusiv für Freundeskreis – Mitglieder der ZERO foundation. Die Einladung erfolgt per E-Mail. Der Talk kann live über den Instagram-Kanal, zero_foundation, mitverfolgt werden: https://www.instagram.com/zero_foundation/

Kunstvermittlung an Board der MS Evolutie

Ergänzend zu einer Ausstellung auf dem Schiff ermöglicht die Kunstvermittlung des Museum Tinguely eine partizipative Auseinandersetzung mit dem Universum des Schweizer Künstlers. Wasser, Klang und Kommunikation – das sind die passenden Themen aus Tinguelys Schaffen, die auch in den kostenlosen Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Zentrum stehen. Der Workshop „Wassertonfall“ (ab 8 Jahre), bei dem die Teilnehmenden mit Wassergeräuschen experimentieren und Tonaufnahmen kreieren, findet in Düsseldorf auf dem Schiff am 28.08.2021, von 9.30 Uhr-11.30 Uhr, und am 29.08.2021, von 14.30 Uhr-16.30 Uhr, statt. Der Workshop „Flaschenpost“ (ab 6 Jahre), bei dem Briefcollagen gestaltet und auf Reise geschickt werden, findet auf dem Schiff am 28. August 2021, von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr, und am 29. August 2021, von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr, statt.

Weitere Informationen zu den kostenlosen Workshops sowie Anmeldungen (bis 25. August 2021) unter: https://www.tinguely.ch/de/ahoy/kunstvermittlung


Credits: Das umgebaute Frachtschiff MS Evolutie auf dem Rhein vor dem Museum Tinguely ​​​​​​​© 2021 Museum Tinguely, Basel; Foto: Matthias Willi

 

 

 

AUS DEM FORSCHUNGSPROJEKT

… each grows stronger when nourished by the other (György Kepes)

Interview mit Christoph Thormann

„Sehen, Hören und Fühlen – Phänomene in Natur, Wissenschaft und Kunst“ – diesem Thema schenkt die ZERO foundation weiterhin ihre Aufmerksamkeit. Das historische Wissen aus der ZERO-Zeit wird zum Input und Auslöser neuer Kunstprozesse.

Die künstlerischen Praktiken der Teilnehmer*innen sind ebenso vielfältig wie ihre Bezüge zur ZERO-Kunst. An dieser Stelle möchten wir Ihnen die Teilnehmer*innen gerne im monatlichen Wechsel vorstellen.

Christoph Thormann wurde 1991 in Düsseldorf geboren. Von 2012 bis 2014 studierte Christoph an der International School of Design in Köln und machte eine Ausbildung zum 3D- Visualisierer. Seit 2017 studiert Christoph an der Kunstakademie in Düsseldorf bei Dirk Skreber.

Rebecca Welkens: In den 1950er und 1960er Jahren gab es einen regelrechten Technik-Boom, von dem die ZERO Bewegung stark beeinflusst und mitbestimmt wurde. Was bedeutet Technik für deine Arbeit und kannst du Parallelen zwischen ZERO und deiner eigenen Arbeit ziehen?

Christoph Thormann: Die Arbeiten von der Gruppe ZERO waren für mich immer schon von besonderer Bedeutung, da ich in Düsseldorf geboren und aufgewachsen bin. Die ZERO-Kunst ist in Düsseldorf allgegenwärtig. Auch die Technik umgibt uns überall in unserem Alltag. Seit es den Homo sapiens gibt, hat er*sie Dinge erfunden und somit die Zwänge der Natur überwunden. Doch je mehr wir die Natur beherrschen wollen, desto weiter entrückt sie uns. Technik ist selbstverständlich für uns geworden, wobei Natur zu etwas Abstraktem wird. Wenn man sich allerdings Malerei anschaut, geht man nicht davon aus, dass diese maschinell hergestellt wurde. An dieser Schnittstelle von ‚digital‘ zu ‚analog‘ arbeite ich. Damit will ich die zunehmende Technologisierung zu meinem Thema machen und kritisch die Frage nach dem Vorteil von Maschinen und dem Sinn von Arbeit stellen. Denn umso mehr wir das überwinden, was uns als Bedrohlich scheint (Natur), um so mehr wird unser eigenes Tun zur Bedrohung. Die ZERO-Bewegung wollte einst einen Neuanfang etablieren und die Weltkriegskunst hinter sich lassen. Mit meiner fiktiven Firma, Heart-Working™ habe ich mir zum Ziel gesetzt, Kunst zu machen, die eine neue Ästhetik erschafft, indem ich vor allem auf Automatisierung setze und auf Selbstbestimmung weitestgehend verzichte. Als Vorbild für meine Maschinen dient mir u.a. Yves Tinguely mit seinen Meta Matic-Zeichenmaschinen, mit deren Hilfe er die abstrakte Malerei kritisch beleuchtet und Betrachter*innen in den Gestaltungsprozess mit einbezogen hat.

Du hast zuvor Design studiert – inwiefern beeinflusst das Studium deine Kunst und inwiefern machst du deine zuvor erworbenen Kenntnisse für deine Kunst nutzbar?

Als Vorbereitung auf das Kunststudium habe ich erst in einer Schreinerei gearbeitet und dann Design studiert. Die Schnittstelle von Kunst und Design wird immer größer – da setze ich mit meinen Arbeiten an. Den Bezug zu den Neuen Medien sieht man deutlich in meinen teils stark reduzierten Grafiken, die ich hauptsächlich mit Maschinen herstelle.

Wie sieht deine Arbeitsweise in Hinblick auf Roboter aus? Wie entstehen sie und was können sie?

Ich zeichne theoretisch am Computer, übersetze das in Maschinensprache. Die Maschinen programmiere ich selbst, indem ich Codes verwende, die auch im Internet frei zugänglich sind. Ich passe die Codes dann an meine Vorstellungen an, sodass die Maschine schneller oder langsamer fährt, mehr oder weniger Öl ausgibt. Die Maschinen, mit denen ich arbeite, sind CNC-Maschinen, die auch in Schreinereien zum Löcher Bohren und zum Ausschneiden verwendet werden. Es handelt sich nicht um vielseitig bewegliche Roboter, sondern Geräte, die hoch und runter, links und rechts fahren können. Dennoch habe ich für die Fertigung der ersten Maschine knapp drei Jahre gebraucht, sodass sie mit Öl drucken kann und Acryl sprüht. Andere wiederum sind mittlerweile so umfunktioniert, dass sie beispielsweise auch Radierungen anfertigen. Ich überlege immer vorher, was ich gerne hätte und die Maschine setzt es dann um. Es ist wenig Zufall in der Umsetzung, sondern alles sehr geplant. Während des Prozesses gibt es aber immer für mich die Möglichkeit einzugreifen, beispielsweise spontan die Achse zu blockieren – die rattern dann und es entsteht ein Versatz im ganzen Bild. Für die Zukunft wäre es für mich spannend mal einen maschinellen Roboterarm zu programmieren. Generell würde ich zukünftig gerne mehr in Richtung Performance von Maschinen und Rauminstallation gehen.

Hast du dir vor dem Bau der Maschine genau überlegt, was sie umsetzen soll oder kamen dir die Ideen zu Umsetzung spontan?

Ich wollte immer eine Maschine bauen, die Öl auf Leinwand drucken kann. Die ursprüngliche Idee kam durch Plotter, die im Architekturkontext verwendet werden und mit denen technische Zeichnungen auf verschiedenen Materialien dargestellt werden können. Zuerst wollte ich einen eigenen, großen Plotter selbst bauen, um fotorealistisch Öl auf Leinwand zu drucken. Für fotorealistische Umsetzungen bräuchte man aber mehrere Farben, die dann Raster bilden, die ein Bild ergeben – wie beim Siebdruck. Die Idee habe ich nicht verworfen, habe aber nach Vollendung der Maschine zunächst ein Raster gedruckt. Dieses Raster fand ich ästhetisch sehr interessant und ansprechend, weil es nahezu perfekt ist, dennoch an manchen Stellen mehr Öl gedruckt hat, an anderen weniger, somit die Größe der Kästchen variierte und das wiederrum eine schöne Struktur ergab. So bin ich dann erst mal bei den Rastern geblieben.

Deine Herstellungsmethoden sind, wie du beschrieben hast, sehr vielseitig und umfassen neben der klassischen Malerei und verschiedenen druckgraphischen Techniken auch Roboter als Hilfsmittel. Inwiefern greifen die Methoden ineinander, werden kombinierbar? 

Ich mache keine Malerei mehr im klassischen Sinne, sondern erwecke nur den Eindruck, dass sie von Menschenhand ist. Die Methoden der klassischen Malerei sind der Technologie untergeordnet und bedienen sich lediglich der jeweiligen Technik, z.B. Radiernadel und Kupferplatte.

Wo verortest du dich in diesem Schaffensprozess, der auf den ersten Blick ja eigentlich wie ein stufenweises Abrücken vom Künstler als schöpferisches Subjekt erscheint?

Ich denke nicht, dass die Nutzung von Maschinen ein Abrücken vom schöpferischen Prozess ist. Es ist nur eine neue Möglichkeit, Ideen umzusetzen wie einst die Fotografie. Bei der Fotografie funktioniert die Kamera auch nur mit dem Menschen und nicht jeder Fotograf macht gleich Kunst. Ich denke, dass Technik je nach Anwendung nicht mehr von Kunst zu trennen ist. Das romantische Bild vom Künstler*in an der Staffelei ist überholt, was man beispielsweise bei den hochpreisigen Versteigerungen der Non-Fungible Tokens (NFT) bzw. Krypto-Kunst sieht.

Bleiben wir noch kurz bei deinen Werken. Wie beziehst du die Betrachter*innen mit in deine Werke ein? Welche Rolle spielen sie für deine Werke?

Meine Werke sind Spiegel der heutigen Medien und entziehen sich der gewöhnlichen Sehgewohnheiten. Im Idealfall haben Betrachter*innen für einen Moment Spaß, lassen das Werk auf sich wirken und kommen somit für einen Moment zur Ruhe. Die größte Faszination geht allerdings von den Maschinen bei der Arbeit aus und sobald man sich mehr mit meiner Arbeitsweise und dem Einsatz der Maschinen auseinandergesetzt hat, laden die eher abstrakt wirkenden Kunstwerke zur näheren Betrachtung ein und auch zur Reflexion. Deshalb würde ich gerne die Arbeit der Maschinen im Rahmen einer Ausstellung bzw. Performance präsentieren.

Du beschäftigst dich auch mit Fragen zur künstlichen Intelligenz (KI) – wie sieht diese Auseinandersetzung aus und welche Fragestellungen ergeben sich für deine Kunst?

Bis jetzt mache ich nur Linien und Raster und beschäftige mich mit KI hauptsächlich in der Theorie. Ich möchte meine Werke mit mehr Komplexität aufladen, ohne dass ich selbst immer wieder eingreifen muss. Ich stelle mir das so vor, dass man verschiedene Formen hat und die KI setzt sie dann einfach zusammen, sodass auch mehr Zufall in den Schaffensprozess einfließt. Dafür reicht dann vielleicht letztlich schon ein Zufallsgenerator, damit Muster entstehen, die nicht von mir kommen.

Insbesondere in Bezug auf KI sind Erinnerungen ja besonders spannend, bedenkt man beispielsweise die Arbeiten des englischen Künstlers Matt Collishaw, der KI einsetzt, um die Vergangenheit in gewisser Weise zu rekonstruieren und Leerstellen zu füllen, Erinnerungen also wieder auferstehen zu lassen. Welche Rolle spielen Erfahrung und Erinnerung in deiner Kunst?

Ich glaube, in meiner Kunst sieht man Erfahrung und Erinnerung nicht unbedingt und beides spielt vielleicht auch keine allzu große Rolle. Ich sehe persönliche Erfahrung und Erinnerung vielmehr als Wegbereiter für meine Kunst. Ich denke da beispielsweise an meine frühe Faszination mit Bildbearbeitungsprogrammen, die viel mehr Möglichkeiten zur Bearbeitung einer Fotografie bieten. Dabei bin ich letztlich auch immer geblieben, finde es aber sehr schwer, nur digitale Kunst zu machen. Deshalb gibt es bei mir immer den Versuch, mithilfe der Maschine das Digitale ins Analoge, also auf die Leinwand, zu übersetzen. Ich denke, es ist nett, ein Bild nur digital zu besitzen, wie am Beispiel der NFT’s sichtbar wird, aber es ist nicht Reales, nichts, was ich anfassen kann, sondern wirklich nur eine Datei. Diesen Schritt versuche ich zu überspringen, indem ich die Datei auf die Leinwand übersetze. Es gibt auch zahlreiche andere Künstler*innen, die ebenfalls mit Maschinen zeichnen, aber meist wird versucht, Menschen zu imitieren. Ich versuche hingegen, mich auf die Maschine einzulassen und darauf, was die Maschine kann. Ich handle also vielmehr als Assistent der Maschine während des gesamten Prozesses.

Das Thema KI ist recht ambivalent, weil man auf der einen Seite natürlich immer von Automatisierung, Digitalisierung etc. und der damit verbundenen Sorge der Überflüssigkeit menschlicher Arbeitsprozesse spricht – löst der Roboter nun auch in der Kunst den Menschen ab? Wie stehst du dazu?

Ich bin mir sicher, dass Roboter uns in Zukunft noch mehr Arbeit abnehmen werden. Allerdings ist unsere Gesellschaft schlecht darauf vorbereitet. Wir befinden uns in einem System, was darauf ausgerichtet ist, dass man Geld verdienen möchte oder muss, um seine Träume zu erfüllen. Dabei werden aber immer mehr Jobs werden von Maschinen übernommen, dennoch im Gegensatz dazu wenig Weiterentwicklung im Bildungsbereich. Das sehe ich sehr problematisch, denn es wird immer mehr auf Technologien gesetzt, aber wenig darüber nachgedacht, welche Konsequenzen dies für unsere Gesellschaft hat. In der Kunst denke ich, dass Roboter zwar heute schon mit KI Kunst herstellen können, aber den Menschen nicht ersetzen können und Kunstformen wie Malerei uns immer erhalten bleiben.

Wie sieht für dich die Zukunft der Kunst aus und vor allem in Hinblick auf die neuen Technologien?

Ich denke, dass mehr Kunst konsumiert wird, was aber nicht bedeutet, dass mehr Kunst gekauft wird. Es wird wichtiger etwas zu erschaffen, was nur in der Realität gut funktioniert. Kunst muss – wie einst schon bei ZERO – erlebbar gemacht werden. Werke müssen betrachtet werden, unter echtem Licht, da reicht nicht nur ein bloßes Foto. Um meine Maschinen kann man auch herumgehen, sie machen Geräusche bei der Arbeit, man kann verschiedene Blickwinkel und Perspektiven einnehmen – das geht komplett verloren im digitalen Raum. Ich denke, für die Zukunft wird es, unter den jetzigen Bedingungen, wichtiger denn je, dass wir wieder von den Bildschirmen wegkommen und Dinge wirklich sehen.

Lieber Christoph, vielen Dank für das spannende Interview!

 

Bei diesem Projekt wird die ZERO foundation durch ein Forschungsvolontariat von Seiten des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen Kooperationspartner konnte die Stiftung das MIT Museum Studio und Compton Gallery des Massachusetts Institute of Technology in Cambridge, MA, USA, sowie die Staatliche Kunstakademie Düsseldorf gewinnen. Es wurden sechs Künstler*innen der Akademie zu der internationalen Zusammenarbeit eingeladen: Margareta Bartelmess, Till Bödeker, Sean Mullan, Johannes Raimann, Christoph Thormann. Das Projekt wird von der E.ON Stiftung gefördert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über uns

GESCHICHTE:

ZERO war ein Neuanfang, ein bewusster Bruch mit den Konventionen. Von NULL ausgehend stellten Heinz Mack, Otto Piene und Günther Uecker Ende der 1950er Jahre tradierte Kunst in Frage. Was in Düsseldorf seinen Anfang nahm, entwickelte sich im Laufe eines knappen Jahrzehnts zu einer der bedeutendsten Avantgardebewegungen des 20. Jahrhunderts, die gemeinsam mit parallel entstandenen Gruppierungen und anderen Künstlerkollegen in Italien, Frankreich, Belgien und den Niederlanden die Kunst bis heute beeinflusst.Rund 50 Jahre später sind es erneut Heinz Mack, Otto Piene und Günter Uecker, die zusammen mit der Stiftung Museum Kunstpalast auf Initiative von Mattijs Visser die ZERO foundation als gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts 2008 in Düsseldorf gründen.Die Künstler brachten Kunstwerke und Archivalien wie Fotografien, Korrespondenzen, Einladungskarten, Entwürfe, Plakate und Ausstellungskritiken in die Stiftung ein.

AUFGABE:

Als international vernetztes Zentrum wissenschaftlicher Forschung befasst sich die ZERO foundation mit der Erhaltung, der Geschichte, Präsentation und Kontextualisierung der ZERO-Kunst und der ZERO-Bewegung.
Bislang fanden unter anderem Ausstellungen statt im Hyogo Prefectural Museum of Art, Kobe, Japan; Solomon R. Guggenheim Museum, New York, USA; Stedelijk Museum, Amsterdam, Niederlande; Pohang Museum of Steel Art, Pohang, Republik Korea.
Die ZERO foundation veröffentlicht die Ergebnisse ihrer Forschung in eigenen Publikationen.
Seit 2018 veranstaltet die ZERO foundation im ZERO-Haus in Düsseldorf Vorträge, Filmaufführungen und Ausstellungen.
Das wissenschaftliche Archiv wird ständig erweitert und kann hier eingesehen werden.

Personen

GRÜNDUNGSMITGLIEDER

Heinz Mack
Otto Piene
Günther Uecker

KURATORIUM

Stephan Keller
Alexander Fils
Elizabeth Goldring Piene
Andreas Kleffel
Anneliese Lenz
Hans-Georg Lohe
Heinz Mack
Eva Mörger
Ulf Montanus
Manfred Neuenhaus
Robert Rademacher
Markus Raub
Dorothee Schneider
Hubertus Schoeller
Günther Uecker

VORSTAND

Friderike Bagel (Vorsitzende)
Claus Gielisch
Felix Krämer
Harry Schmitz
Jürgen Wilhelm

GESCHÄFTSFÜHRERIN

Barbara Könches
barbara.koenches@zerofoundation.de
Tel.: +49 (0)173 73 12 750

TEAM

Wen Bi
Wissenschaftliche Volontärin
wen.bi@zerofoundation.de

Romina Dümler
Kuratorin
romina.duemler@zerofoundation.de

Katja Dammann
Administration, Public Relations & Kommunikation
katja.dammann@zerofoundation.de

Rebecca Welkens
Archiv
rebecca.welkens@zerofoundation.de

Zero-Haus

HAUSBESICHTIGUNGEN:

Wir bieten sehr gerne Führungen durch das ZERO-Haus an. Dabei lernen Sie die Wirkungsstätten der ZERO-Künstler Heinz Mack, Otto Piene und Günther Uecker kennen, bekommen einen Einblick in unser Archiv und erleben das originale Feueratelier von Otto Piene. Eine Führung dauert ca. 45-60 Minuten und ist nur nach vorheriger Termin-Vereinbarung möglich. Die maximale Personen-Anzahl einer exklusiven Führung liegt bei 25 Personen. Größere Gruppen werden geteilt, die Kosten erhöhen sich entsprechend der Gruppengröße. Wir schicken Ihnen gerne ein Angebot bezüglich einer exklusiven Führung zu.

VERMIETUNG DER RÄUMLICHKEITEN:

Wir vermieten unsere Räumlichkeiten sehr gerne für Ihre Veranstaltungen. In den ehemaligen Atelierräumen im Erdgeschoß oder im 2. Obergeschoß können Sie sowohl Ihre private Feier als auch Firmenveranstaltungen abhalten. Nutzen Sie die Räumlichkeiten für Vorträge, Filmvorführungen, Seminare, Meetings oder Empfänge und erleben Sie das Flair des alten Atelierhauses. Das Erdgeschoss – in den 1960er Jahren das Atelier von Günther Uecker – bietet mit knapp 100 qm Platz für max. 70 Personen. Das legendäre Feueratelier von Otto Piene in der 2. Etage des ZERO-Hauses kann bei circa 70 qm maximal 45 Personen aufnehmen. Sprechen Sie uns gerne an in Hinsicht auf die verschiedenen Möglichkeiten und die Planung von Catering und Mobiliar.

Wir weisen darauf hin, dass das ZERO-Haus nicht barrierefrei ist.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an Führungen oder an der Miete der Räumlichkeiten:
Email: info@zerofoundation.de 
Tel.: 49-(0)211-59 80 59 76

 

ÖFFNUNGSZEITEN

Nur nach telefonischer Anmeldung. 

ANREISE MIT ÖFFENTLICHEN VERKEHRSMITTELN

Sie erreichen uns vom Düsseldorfer Hauptbahnhof mit den Straßenbahn-Linien 704 und 707, Haltestelle: Helmholtzstraße.

PARKEN

Das ZERO-Haus verfügt nicht über Parkmöglichkeiten. Wir empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Media 

 

„Ausgepackt…Archivgespräche der ZERO foundation“, Online-Projekt, Zusammenschnitt aus den geführten Interviews von 04/21 – 06/21, ZERO foundation, Düsseldorf

#zero_art_aroundtheworld, Online-Projekt, ZERO foundation, Düsseldorf  02/2021 – 04/2021

„Mack & Musik – eine Tagung zu Ehren von Heinz Mack“, hybride Tagung, ZERO foundation, Düsseldorf, 26.02.2021

„ZERO. Please turn! Open House. Open-Air Exhibition. Conference.“ ZERO foundation, Düsseldorf, 18.10.2018 – 20.10.2018

 

Ausstellung „ZERO“ im Pohang Museum of Steel Art (POMA), Pohang, Republik Korea, 04.9.2019 – 27.01.2020

 

Presse

Für Ihre redaktionelle und journalistische Berichterstattung können Sie gerne Pressetexte und Bildmaterial bei uns anfragen. In unserem Presse-Portal finden Sie Text- und Bildmaterial zum Download. Bitte loggen Sie sich dazu ein. Das gültige Passwort senden wir Ihnen auf Nachfrage gerne zu.




Kontakt

Katja Dammann
Presse, PR und Kommunikation
katrin.lohe@zerofoundation.de
Tel.: +49 (0)211 59 80 59 77

 

Freundeskreis

ICH ESSE ZERO, ICH TRINKE ZERO, ICH SCHLAFE ZERO, ICH WACHE ZERO, ICH LIEBE ZERO. ZERO IST SCHÖN. 

(Auszug aus dem ZERO-Manifest, 1963)

ZERO ist schön. Sie möchten mehr über ZERO erfahren, möchten ZERO erleben und mit ZERO reisen? Sie möchten ZERO näher kennenlernen und die Erinnerung an diese Kunst-Bewegung wachhalten? Dann werden Sie Mitglied in unserem ZERO-Freundeskreis.
Willkommen als Mitglied. Als Mitglied können Sie an exklusiven Veranstaltungen wie Previews oder Atelier- und Sammlungsbesuchen teilnehmen. Sie begleiten den Kreis bei Besuchen zu ZERO spezifischen Museen und Ausstellungen in New York, Istanbul, Paris, Mailand, Amsterdam, Antwerpen oder Seoul und Sie sind natürlich bei Exklusivführungen für den Freundeskreis dabei. Sie treffen im persönlichen Gespräch auf Künstler*innen, Sammler*innen, Kurator*innen und Direktor*innen.  Als Mitglied erhalten Sie alle Informationen über geplante Ausstellungen und Aktivitäten der ZERO foundation früher als andere – Sie sind jederzeit im Bild.

UNSERE GESCHICHTE

Im Januar 2010 gründete sich der gemeinnützige Verein der Freunde der ZERO foundation Düsseldorf e.V., um die Projekte der Stiftung zu unterstützen und durch den Ankauf von ZERO-Kunst deren einzigartige Sammlung zu erweitern. Zusätzlich möchte der Kreis Menschen zusammenführen, die dieselbe Leidenschaft teilen: die ZERO-Zeit und ihre Kunst.
Wir freuen uns über eine stetig wachsende Anzahl aktiver Mitglieder. Alle können sich im Verein der Freunde der ZERO foundation Düsseldorf e.V. engagieren und so den Kreis mit Leben und Ideen füllen. Wir würden uns freuen, Sie in unserem Freundeskreis willkommen zu heißen.

MITGLIEDSCHAFT

Einzelmitgliedschaft 150 €
Doppelmitgliedschaft 250 €
Einzelmitgliedschaft bis 40 J. 50 €
Fördermitgliedschaft 700 €
Firmenmitgliedschaft 1.000 €

Mitgliedsantrag des Freundeskreises als PDF zum Download
Jahresbeitrag und Spenden sind abzugsfähig im Sinne des § 10b EStG. Eine entsprechende Spendenbescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt geht jedem Mitglied jährlich zu.

Möchten Sie eine Mitgliedschaft in unserem Verein verschenken? Wir bieten Ihnen auch die Möglichkeit einer 6-monatigen Geschenkmitgliedschaft an. Die Halbjahresbeiträge liegen bei einer Einzelmitgliedschaft bei 75 Euro, bei einer Doppelmitgliedschaft bei 125 Euro und bei Einzelmitgliedern unter 40 Jahre bei 25 Euro.

Vorstand

Georg Wiesner (Vorsitzender), Stefan G. Drzisga (stellv. Vorsitzender), Gisa Berghof, Till Breckner, Andreas Kleffel, Barbara Könches, George Lenz, Hubertus Schoeller

PROGRAMM UND MITGLIEDERBETREUUNG

Katja Dammann

Freunde der ZERO foundation Düsseldorf e.V.
Hüttenstraße 104
40215 Düsseldorf
Tel.: +49 (0)211 59 80 59 77
Email: freunde@zerofoundation.de

Förderer

Förderer und Unterstützer

Die Website wurde erstellt mit maßgeblicher Unterstützung der

 

Das Forschungsvolontariat wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und durch die E.ON Stiftung

Das ZERO-Haus wurde maßgeblich finanziert von

Freunde der ZERO foundation Düsseldorf e.V.

Beck & Eggeling International Fine Art
Dr. Christoph Boeger
BORZOGALLERY
Till Breckner
Dorotheum
Dr. Gabriele Fischer
Jens-Daniel Florian
Elizabeth Goldring Piene
Rolf Kalthöfer
Andreas Kleffel
Sammlung Lenz Schönberg
Ute und Heinz Mack
The Mayor Gallery
Catherine Pape
Tonny und Henk Peeters
Irmgard und Robert Rademacher
Familie Salentin
Harry Schmitz
Hubertus Schoeller
Rüdiger K. Weng
Weng Fine Art AG
Rüdiger K. Weng A+A GmbH

Kontakt

Hüttenstraße 104
40215 Düsseldorf
Germany
Tel.: +49 (0)211 59 80 59 77
Fax:
+49 (0)211 59 80 59 76
Email: info@zerofoundation.de

NEWSLETTER




Wir nutzen Mailchimp als Dienstleister für die Versendung unserer Newsletter. Im Rahmen dieser Anmeldung erklären Sie sich einverstanden, dass Ihre eingegebenen Daten an Mailchimp übermittelt werden. Bitte beachten Sie die Datenschutzbestimmungen und Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Mailchimp.

Folgen Sie uns auch gerne auf unseren Sozialen Netzwerken:

SAMMLUNGEN

filter toggle
Künstler
Kategorie
Jahr

Dies ist eine Auswahl aus dem Archiv und der Sammlung der ZERO foundation. Das gesamte Archiv können Sie hier einsehen.

BACK

Zeitungsausschnitt über die Ausstellung „ZERO op zee“, 1965

Inv.-Nr.: mkp.ZERO.1.II.48, Vorlass Heinz Mack, ZERO foundation, Düsseldorf

Die Ausstellung "ZERO op zee" (ZERO auf See), die für den Außenraum an der Anlegestelle in Scheveningen (Den Haag) geplant war, wurde schließlich abgesagt. Anstatt dessen, stellten die eingeladenen Künstler und Künstlerinnen ihre Modelle und Skizzen 1966 in der Internationale Galerij Orez in Den Haag aus.

Mehr Beiträge

Die Auswahl wird ständig erweitert.

Impressum

HERAUSGEBER*IN

Hüttenstraße 104
40215 Düsseldorf
Germany
Tel.: +49 (0)211 59 80 59 77
Fax:
+49 (0)211 59 80 59 76
Email: info@zerofoundation.de

 

VORSTAND

Dr. Friderike Bagel (Vorsitzende)
Claus Gielisch
Dr. Felix Krämer
Harry Schmitz
Prof. Dr. Jürgen Wilhelm

 

GESCHÄFTSFÜHRERIN

Dr. Barbara Könches

GESTALTUNG

Hugo Hoppmann
Berlin
www.hugohoppmann.com
Telefon:+49 1577 5333 762
E-Mail: hugo@hugohoppmann.com

Philipp Engel
Berlin
Telefon:+49 176 3409 5858
E-Mail: p.engel@hugohoppmann.com
hello@confusion-is-a-dialogue.com

Technische Umsetzung: designarr
E-Mail: hello@designarr.de

Domain-Provider: Mittwald 

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit und der Nutzerfreundlichkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der männlichen und weiblichen Personenbezeichnung meist verzichtet. 

 

URHEBERRECHT

Das Urheberrecht liegt bei © ZERO foundation sowie bei den Künstler*innen, Fotograf*innen, Grafiker*innen und Autor*innen. ©VG Bild-Kunst Bonn 2019 für die Kunstwerke von: Heinz Mack, Otto Piene, Günther Uecker
© VG Bild-Kunst Bonn, 2019 für die Fotografien von: Laurenz Berges, Heinz Mack, Franziska Megert
Wir haben uns mit großer Sorgfalt darum bemüht, alle Rechteinhaber*innen ausfindig zu machen. Sollten wir dennoch Rechteinhaber*innen übersehen oder falsch benannt haben, wenden Sie sich bitte an info@zerofoundation.de

Alle Texte, Bilder, Graphiken, Ton-, Video- und Animationsdateien sowie deren Anordnung innerhalb der Website unterliegen dem deutschen Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Es ist nicht erlaubt Daten und Inhalte für kommerzielle oder andere Zwecke zu kopieren oder an Dritte weiterzuleiten.

Ausnahme hiervon sind Fotografien, Abbildungen und Texte, welche ausdrücklich für Zwecke der sachbezogener Berichterstattung in der Spalte „Presse“ angeboten werden

 

HAFTUNGSAUSSCHLUSS

Die ZERO foundation hat sich nach bestem Wissen und Gewissen um die Vollständigkeit und Richtigkeit der bereitgestellten Inhalte und Rechte bemüht. Eine Haftung hierfür wird nicht übernommen. Ebenso wenig haftet die ZERO foundation für Schäden infolge von Viren oder von Fremdsoftware.

Die ZERO foundation ergänzt und aktualisiert ihre Website in einem regelmäßigen Turnus, dadurch verändert sich auch das Informationsangebot. Restauratorische Maßnahmen werden auf der Website nicht aufgeführt. 

 

HINWEISE ZUR VERARBEITUNG PERSONENBEZOGENER DATEN

Name und Anschrift des Verantwortlichen

Der Verantwortliche im Sinne der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und anderer nationaler Datenschutzgesetze der Mitgliedsstaaten sowie sonstiger datenschutzrechtlicher Bestimmungen ist die:

ZERO foundation
Hüttenstraße 104,
40215 Düsseldorf
Tel.: +49(0)211 59 80 59 77
E-Mail: info@zerofoundation.de
Bei Anfragen zum Thema Datenschutz wenden Sie sich gern mit dem Stichwort „Datenschutz“ an: datenschutz@zerofoundation.de.

 

VERARBEITUNG PERSONENBEZOGENER DATEN IM RAHMEN UNSERER VERTRAGSBEZIEHUNG

KONKRETE VERARBEITUNG:

Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten ausschließlich zur Begründung, Durchführung und Abwicklung Ihres Vertragsverhältnisses mit uns. Darüber hinaus werden Ihre personenbezogenen Daten nur verarbeitet, sofern wir Ihre Einwilligung erhalten haben oder ein berechtigtes Interesse unsererseits besteht. Folgende personenbezogenen Daten werden von uns verarbeitet:

Vor- und Nachname, Adresse, Kontaktdaten (Telefon, E-Mail), ggf. Name der Firma/des Instituts

Ggf. weitere personenbezogene Daten, die wir im Rahmen der Vertragsbeziehung von Ihnen erhalten.

 

EMPFÄNGER DER DATEN:

Ihre personenbezogenen Daten werden an Dritte nur weitergegeben oder sonst übermittelt, soweit dies zur Erfüllung unserer vertraglichen Pflichten erforderlich ist oder Sie in eine Weitergabe eingewilligt haben.
Kommt es während eines bestehenden Vertragsverhältnisses oder nach Beendigung zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung, werden die für die entsprechende Rechtsverfolgung notwendigen Daten an Inkassounternehmen, Rechtsanwälte, Gerichte und ggf. Vollstreckungsbeamte übermittelt.

 

RECHTSGRUNDLAGE FÜR DIE DATENVERARBEITUNG

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der personenbezogenen Daten sind Art. 6 Abs. 1 lit. b und f DSGVO. Sofern die Verarbeitung auf einer Einwilligung basiert, ist Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

 

ZWECK DER DATENVERARBEITUNG

Die Erhebung Ihrer Daten erfolgt, zur Begründung, Durchführung und Beendigung des Vertragsverhältnisses, zur Korrespondenz mit Ihnen, um Sie, falls gewünscht, auf weitere passende Dokumente hinzuweisen um Rechercheaufträge von Ihnen zu bearbeiten zur Rechnungsstellung, ggf. zur Abwicklung von evt. vorliegenden Haftungsansprüchen sowie der Geltendmachung etwaiger Ansprüche gegen Sie.

 

DAUER DER SPEICHERUNG

Die personenbezogenen Daten, die wir im Rahmen des Vertragsverhältnisses von Ihnen erhalten, werden nach Beendigung des Vertrages gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungsfristen, denen wir unterliegen, dem entgegenstehen. Handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen betragen in der Regel 6 bis 10 Jahre.

 

VERARBEITUNG PERSONENBEZOGENER DATEN IM RAHMEN VON WERBUNG
BESCHREIBUNG UND UMFANG DER DATENVERARBEITUNG

Soweit zulässig verarbeiten wir folgende Daten zur persönlichen und werblichen Ansprache:
Anrede, Vorname, Nachname
E-Mail-Adresse(n),
Anschrift.

 

RECHTSGRUNDLAGE FÜR DIE DATENVERARBEITUNG

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung und Speicherung der Daten ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Soweit eine werbliche Ansprache per E-Mail erfolgt, erfolgt die Verarbeitung und Speicherung nur bei Vorliegen einer entsprechenden Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO oder gemäß § 7 Abs. 3 UWG iVm Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

 

ZWECK DER DATENVERARBEITUNG

Die Verarbeitung erfolgt, um Ihnen Informationen über unsere Stiftung übersenden zu können sowie um Sie bzw. Ihr Unternehmen über Veranstaltungen unserer Stiftung zu informieren

 

DAUER DER SPEICHERUNG

Die zu Werbezwecken von uns erhobenen personenbezogenen Daten werden während der Dauer der Vertragsbeziehung und bis zwei Jahre nach deren Beendigung gespeichert und danach gelöscht. Etwas anderes gilt, soweit  wir gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c DSGVO zu einer längeren Speicherung verpflichtet sind oder  Sie in eine darüber hinausgehende Speicherung nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO eingewilligt haben.

 

IHRE RECHTE

Werden personenbezogene Daten von Ihnen verarbeitet, sind Sie Betroffener i.S.d. DSGVO und es stehen Ihnen folgende Rechte gegenüber dem Verantwortlichen zu:

 

AUSKUNFTSRECHT

Sie können von dem Verantwortlichen eine Bestätigung darüber verlangen, ob personenbezogene Daten, die Sie betreffen, von uns verarbeitet werden. Liegt eine solche Verarbeitung vor, können Sie von dem Verantwortlichen über folgende Informationen Auskunft verlangen:
die Zwecke, zu denen die personenbezogenen Daten verarbeitet werden; die Kategorien von personenbezogenen Daten, welche verarbeitet werden; die Empfänger bzw. die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden oder noch offengelegt werden;
ie geplante Dauer der Speicherung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten oder, falls konkrete Angaben hierzu nicht möglich sind, Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer;
das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, eines Rechts auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;
das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;
alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten, wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden;
Ihnen steht das Recht zu, Auskunft darüber zu verlangen, ob die Sie betreffenden personenbezogenen Daten in ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt werden. In diesem Zusammenhang können Sie verlangen, über die geeigneten Garantien gem. Art. 46 DSGVO im Zusammenhang mit der Übermittlung unterrichtet zu werden.

 

RECHT AUF BERICHTIGUNG

Sie haben ein Recht auf Berichtigung und/oder Vervollständigung gegenüber dem Verantwortlichen, sofern die verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Sie betreffen, unrichtig oder unvollständig sind. Der Verantwortliche hat die Berichtigung unverzüglich vorzunehmen.

 

RECHT AUF EINSCHRÄNKUNG DER VERARBEITUNG

Unter den folgenden Voraussetzungen können Sie die Einschränkung der Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten verlangen:
wenn Sie die Richtigkeit der Sie betreffenden personenbezogenen für eine Dauer bestreiten, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen;
die Verarbeitung unrechtmäßig ist und Sie die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangen;
der Verantwortliche die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt, Sie diese jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, oder
wenn Sie Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben und noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber Ihren Gründen überwiegen.
Wurde die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten eingeschränkt, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.
Wurde die Einschränkung der Verarbeitung nach den o.g. Voraussetzungen eingeschränkt, werden Sie von dem Verantwortlichen unterrichtet bevor die Einschränkung aufgehoben wird.

 

RECHT AUF LÖSCHUNG
LÖSCHUNGSPFLICHT

Sie können uns verlangen, dass die Sie betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden, und wir sind verpflichtet, diese Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft:
Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig.
Sie widerrufen Ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
Sie legen gem. Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder Sie legen gem. Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.
Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.
Die Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.
Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informations-gesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben.

 

INFORMATION AN DRITTE

Haben wir die Sie betreffenden personenbezogenen Daten öffentlich gemacht und sind wir gem. Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu deren Löschung verpflichtet, so trifft er unter Berücksichtigung der verfüg-baren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um für die Datenverarbeitung Verantwortliche, die die personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber zu informieren, dass Sie als betroffene Person von ihnen die Löschung aller Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt haben.

 

AUSNAHMEN

Das Recht auf Löschung besteht nicht, soweit die Verarbeitung erforderlich ist zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information;
zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, die die Verarbeitung nach dem Recht der Union oder der Mitgliedstaaten, dem der Verantwortliche unterliegt, erfordert, oder zur Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde;
aus Gründen des öffentlichen Interesses im Bereich der öffentlichen Gesundheit gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. h und i sowie Art. 9 Abs. 3 DSGVO;
für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke, wissenschaftliche oder historische Forschungszwecke oder für statistische Zwecke gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO, soweit das unter Abschnitt a) genannte Recht voraussichtlich die Verwirklichung der Ziele dieser Verarbeitung unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt, oder
zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

 

RECHT AUF UNTERRICHTUNG

Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung geltend gemacht, sind wir verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden.
Ihnen steht gegenüber dem Verantwortlichen das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden.

 

RECHT AUF DATENÜBERTRAGBARKEIT

Sie haben das Recht, die Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Außerdem haben Sie das Recht diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern die Verarbeitung auf einer Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO oder auf einem Vertrag gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO beruht und die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt.
In Ausübung dieses Rechts haben Sie ferner das Recht, zu erwirken, dass die Sie betreffenden personenbezogenen Daten direkt von einem Verantwortlichen einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Freiheiten und Rechte anderer Personen dürfen hierdurch nicht beeinträchtigt werden.
Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung personenbezogener Daten, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde.

 

RECHT AUF WIDERRUF DER DATENSCHUTZRECHTLICHEN EINWILLIGUNGSERKLÄRUNG

Sie haben das Recht, Ihre datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung jederzeit zu widerrufen. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Zum Widerruf einer Einwilligung oder für einen Widerspruch genügt eine einfache Nachricht per E-Mail an uns: datenschutz@zerofoundation.de

 

WIDERSPRUCHSRECHT

Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.
Der Verantwortliche verarbeitet die Sie betreffenden personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, er kann zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
Sie haben die Möglichkeit, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft – ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG – Ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren auszuüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.

 

RECHT AUF BESCHWERDE BEI EINER AUFSICHTSBEHÖRDE

Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs steht Ihnen das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres Aufenthaltsorts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, zu, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt.
Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet den Beschwerdeführer über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO.

Presse

Z E R O